Wie der Vers sagt, ist sich der Mensch Gott bewusst:Er ist es, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen hat. Und Sein Thron ruht über den Wassern. (All dies) damit Er euch prüfe, wer von euch am besten handelt. … (Quran, 11:7)
Dies offenbart, dass Gott dem Menschen eine “Seele” gegeben hat, und dass dieser sich für seine Taten auf der Welt verantwortlich zeigen muss. Vögel und andere Tiere tragen diese Verantwortung nicht, sondern sie führen nur die Aufgaben aus, die Gott ihnen eingehaucht hat und sind Instrumente, durch die wir Seine erhabene Macht sehen dürfen. In einem Vers des Quran erklärt Gott folgendes:Dann formte Er ihn und blies von Seinem Geist in ihn. Und Er gab euch Gehör, Gesicht, Gefühl und Verstand... (Quran, 32:9)
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Siehst du denn nicht, dass Gott lobpreist, wer in den Himmeln und auf Erden ist, so auch die Vögel, ihre Schwingen breitend. Jedes (Geschöpf) kennt sein Gebet und seine Lobpreisung. Und Gott weiß, was sie tun. (Quran, 24:41)
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Studien, die von Professor Irene Pepperberg zum Verhalten von Tieren und der Kommunikation zwischen Tieren und Menschen unternommen wurden, geben detaillierte Informationen über die Fähigkeiten des Sprechens und des Verstehens von Vögeln. Erst vor kurzem haben Wissenschaftler angefangen die Komplexität der Kommunikation untereinander zu verstehen. |
Besonders interessant ist, dass er weiter fragt, wie der Name der Person ist.12
Eine herausragende Fähigkeit von Papageien ist es, dass sie ihren Sprachgebrauch Themen und Bewegungen anpassen können. Zum Beispiel grüßt ein Papagei selbstständig mit „Guten Morgen“ jedes Mal, wenn die Käfigabdeckung morgens abgenommen wird. Einige Besitzer bestätigen, dass ihre Vögel „Hallo“ sagen, wenn das Telefon klingelt, oder „Wer ist da?“, wenn die Türklingel schrillt. Die meisten Vögel schaffen dies, ohne trainiert worden zu sein, denn sie stellen die Verbindung zwischen der Begebenheit und dem, was darauf gesagt wird, her.
Alex, der Papagei, der von Professor Pepperberg trainiert wurde, konnte nicht nur Phrasen erzeugen und verständlich machen; sondern er verstand auch Kategorien wie Quantität, Farbe und Dimensionen. Dieses hohe Bewusstsein, dass wir in Tieren erkennen dürfen, ist von Gott in die lebenden Kreaturen eingehaucht worden. |
- Alex kennt die Namen von mehr als 40 Gegenständen: Papier, Schlüssel, Nuss, Holz, Hafer, Truck, „Schnipsel“ (Rohlederschnipsel), „Pflockholz“ (Wäscheklammern), Grieß, Kork, Mais, Walnuss, Block, Box, “showah” (Dusche), Banane, Pasta, Gymnastik, Kekse, „Scraper“ (Nagelfeile), Popcorn, Kette, Kiwi, Schulter, „Rock“ (ein Lavastein Schnabelschärfer), Karotte, Steinchen, Tasse, Zitrone, Rücken, Stuhl, Kreide, Wasser, Nagel, Traube, Gitter, Leckelie, Kirsche, Wolle, grüne Bohnen, und „Banerry“ (Apfel).
- Er kann „Nein“ funktional einsetzen, Phrasen wie „Komm her“, „Ich will – ,“ und „Willst du-„ für die richtigen Gegenstände und Orte gebrauchen.
- Alex hat eine begrenzte Auffassung von „Kategorien“. Er hat gelernt, dass zum Beispiel „Grün“ nicht nur ein Beispiel für die Kategorie „Farbe“ ist, sondern auch, dass für ein bestimmtes farbiges und geformtes Objekt, „grün“ und „dreieckig“ zwei verschiedene Attribute darstellen. Somit kategorisiert er solche Objekte in Bezug zu einem der Attribute basierend auf unserer Wortabfrage „Welche Farbe?“ oder „Welche Form?“. Da der gleiche Gegenstand sich zu verschiedenen Zeiten entweder auf eine Form oder eine Farbfrage bezieht, muss Alex in der Lage sein, diese Klassifizierung anzupassen. Solch eine Fähigkeit der Reklassifizierung wird gedeutet als eine Form der „abstrakten Anpassung.“
Alex kann sagen, wie viele grüne Dreiecke und blaue Quadrate sich in einer Gruppe von verschiedenförmigen und –farbigen Objekten befinden. Bei Kreaturen, die keine Weisheit oder Intelligenz besitzen, wurde die Entwicklung der Lernfähigkeit und die Fähigkeit abzurufen, was sie gelernt haben, von Gott eingehaucht. |
- Alex hat auch gelernt Fragen bezüglich abstrakter Konzepte wie „gleich“ und „verschieden“ zu beantworten. Zum Beispiel erkennt er, wenn ihm zwei Gegenstände der gleichen Farbe, Form oder des Materials gezeigt werden, welche Kategorien die Objekte gemein haben, oder welche Kategorien unterschiedlich sind. Oder falls die Gegenstände nichts Gleiches haben, dann antwortet er „nichts.“
- Die Studien zeigten auch, dass Alex die richtige Antwort bei Fragen hinsichtlich Nomen, Farben, Formen und Materialien gibt, die nicht in den Trainingseinheiten benutzt werden. Zum Beispiel gibt er die korrekte Antwort bei der Fragen „Was ist gleich zu…?“, wenn er mit einem grünen dreieckigen Holzstück und einem blauen konfrontiert wird.
- Wenn der Trainer Alex etwas übergibt, nachdem er nicht gefragt hat, dann sagt Alex normalerweise „Nein“ und wiederholt seine ursprüngliche Bitte. Er kann darüber hinaus auch korrekt sagen, welche der zwei Gegenstände der größere und welcher der kleiner ist. Wenn sie gleich groß sind, antwortet er „Keiner.“
- Wenn ihm eine Reihe von Gegenständen unterschiedlicher Formen und Farben gegeben wird, kann Alex sagen, wie viele grüne Dreiecke oder blaue Quadrate dabei sind. Er ist in der Lage verschiedene Flaschenverschlüsse anhand der Größe zu sortieren, und er kann die Wörter zusammenfügen, um sagen zu können „Ich will eine grüne Nuss“ oder in einem einfachen Satz den Wunsch zu äußern „Komm her.“
- Um die konzeptionelle Fähigkeit des Papageien zu testen, wurde Alex gefragt „Was für eine Farbe hat Gegenstand X?“ Aus 100 Gegenständen verschiedenster Formen, Farben und Materialien hatte er eine Erfolgsquote von 81.3% bei den Fragen. Seine korrekten Antworten deuten darauf hin, dass er alle Elemente der Fragen versteht und die richtige Antwort wählt, indem er die benötigten Informationen aus den gezeigten Gegenständen holt.
Neueste Forschungen zeigen, dass Papageien, wie Schimpansen und Delphine, in der Lage sind, komplexe intellektuelle Konzepte zu meistern, die Kinder erst mit 5 Jahren verarbeiten können.16
Die Kommunikation bei Tieren – zum Beispiel das Bellen von Hunden – ist normalerweise ein instinktives Verhalten und kein erlerntes. Auch bei vielen Spezies von Vögeln kann der Grundton ein instinktives Signal sein, angeboren und automatisch. Aber die Fähigkeit bestimmte Laute zu imitieren ist eine andere Sache und erfordert Training. Forschungen haben gezeigt, dass in Vogelspezies wie bei der Gruppe der Psittacinen (Papageien, Haubenpapageien, Wellensittichen), Korviden (Raben, Krähen, Tölpeln), und der Cracticidae (australische Elstern, Currawongs, Würgerkrähen), die Sprechfähigkeiten erlerntes Verhalten sein muss.17
Wir sollten nicht vergessen, dass diese Talente nicht von den in Frage kommenden Kreaturen herstammen. Es ist durch Gottes Inspiration, dass diese Kreaturen, die keine Vernunft besitzen, Lernfähigkeiten entwickelten und im Gedächtnis abspeichern, was sie erlernt haben, und es im Zusammenhang einsetzen.
(Es gibt) auch Menschen, Tiere und Vieh von unterschiedlicher Farbe. Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Gott. Gott ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Quran, 35:28) |
DIE IN VÖGELN MANIFESTIERT IST
*http://www.abc.net.au/worldtoday/s162563.htm
Lautimitation, die bei den Menschen so natürlich ist, ist sehr selten bei nicht menschlichen Organismen. Bis jetzt wurde dies nur bei einigen wenigen Vogelarten festgestellt (z.B. Singvögel oder Papageien) und einigen Säugetieren (z.B. Meeressäugetiere und Fledermäuse). Diese Besonderheiten abfragend untersuchten wir die Eigenschaften des Gedächtnismechanismus, der es Individuen erlaubt sich Wortimitation anzueignen, abzuspeichern und letztendlich als ein Signalsmuster wiederzugeben. Unser biologisches Objekt ist die Gemeine Nachtigal (Luscinia megarhynchos). Die Männchen dieser Spezies können hörend lernen und mehr als 200 verschiedene Liedarten akkurat wiedergeben. Daher ist ein zentraler Fokus unserer Studie darauf ausgelegt, zu entdecken, wie diese Vögel erfolgreich mit komplexen Lernaufgaben umgehen, und wie sie effektiv ihre gespeicherten Daten später im Leben abrufen…18
Es ist sicherlich ein Wunder, dass Vögel solch eine Kapazität des Speicherns und Lernens haben. Gleichzeitig widerlegt es die Behauptungen der Evolutionisten, dass diese Kreaturen sich weiterentwickelt haben. Die Evolutionstheorie kann nicht erklären, wie die Vögel in der Lage sind sich Laute zu merken, die sie gehört haben und diese dann sinnvoll einsetzen. Die Annahmen der Evolutionisten kann nicht erklären, wie die Vögel in den Besitz eines solchen Gedächtnisses gelangt sind. (Für weitere Informationen, lesen sie das Kapitel „Sprechende Vögel widerlegen Evolutionäre Behauptungen“).
Es ist nicht möglich für einen Vogel solch ein System aufzubauen, dass in seinem kleinen Gehirn das erlernte speichert. Es ist fast unmöglich für eine spezielle Struktur sich zufällig im Vogelgehirn zu bilden. Die Fähigkeit der Vögel Laute wiederzugeben und Informationen ist nur eine von vielen Talenten, die Gott diesen Kreaturen geschenkt hat.
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Im Laufe der Studien führten Pepperberg und ihre Kollegen einfache aber bedeutungsvolle Gespräche mit Alex, und wiederholten nicht nur bedeutungslose Worte oder Phrasen. Eine Person würde fragen – und die andere antworten – „Was für eine Form hat Holz?“ „Wie viele?“ und „Welcher Gegenstand ist blau?“. Der Fragende lobte den Antwortenden für seine korrekte Antwort. Die gleiche Studie wurde mit den gleichen Modell und Zusammenhang wiederholt, aber mit verschiedenen Kategorien. Nach diesen Studien, wenn Alex das geeignete Wort benutzt hat, erhielt er den Gegenstand, nach dem er gefragt hatte und wurde als „guter Junge“ gelobt. Durch diese Trainingsmethode erlernte Alex wie erwähnt die Namen von mehr als 100 Gegenständen, und beantwortete die Fragen bezüglich deren Formen, Farben und Strukturen korrekt.20 Indem er zwei Personen beim reden beobachtete, verstand er, was man ihm bei den Tests sagte, und konnte so verständnisvoll antworten. Meistens hörte er zwei Personen zu, die einander systematisch Fragen stellten. Nach einiger Zeit äußerte er Wünsche wie „Kitzel mich“ oder „Ich will Popcorn.“ Wenn er etwas anderes erhielt als das, wonach er gefragt hatte, dann nahm er es nicht an und wiederholte seinen Wunsch. Er fragte nach, wenn er woanders hin wollte – zum Beispiel „Will zum Stuhl.“ Wenn er zum falschen Platz gebracht wurde, dann blieb er auf dem Arm und wiederholte seine Forderung.
Durch Gottes Wille zeigen diese Tiere Fähigkeiten, die das, was ihre Gehirnkapazitäten erkennen lassen, bei weitem überschreiten, und zeigen ein Verhalten, dass die Menschen verwundern lässt. |
Forschung und Tests an Papageien und anderen Sprechenden Vögeln sind nicht nur auf Alex limitiert. Ein weiteres überraschendes Beispiel ist ein kleiner Papagei namens Blauvogel (Blue Bird). Innerhalb einiger Wochen nach Projektstart begann der Vogel richtig zu sprechen und lernte nach bestimmten Dingen zu fragen. Wenn er wollte, dass jemand die Käfigtür öffnete, dann nutzte er Phrasen wie „Öffne die Tür“, oder „Kann ich etwas haben?“, wenn er etwas zu essen wollte, oder „Nimm ein Bad“, wenn er baden wollte.22
Alle diese Informationen zeigen wie einige Vögel, zusammen mit den Menschen, allgemeine und abstrakte Konzepte benutzen und sich abgespeicherter Informationen erinnern. Wie Papageien, die eine geeignete anatomische Struktur besitzen um menschliche Laute nachzumachen, können andere Vögel auch mit uns sinnvoll reden. Zweifellos drängen sie uns dazu, sie als Indikatoren der Weisheit und des Wissens von Gottes Schöpfung anzusehen. Es ist Gott, Der die Vögel mit all ihren verschiedenen Talenten wie dem Sprechen und der Mimik erschaffen hat. Durch Seinen Willen zeigen diese Kreaturen ein Verhalten, welches die Erwartungen ihrer Gehirnkapazitäten aufs außerordentlichste übersteigt. Dies, zusammen mit Tausenden ähnlichen Beispielen der Natur, lässt die Menschen Gottes Macht erkennen, ihren Glauben an das, was sie schon glauben stärken, und ermöglicht vielen, die Gott noch nicht kennen, die Wahrheit der Schöpfung anzuerkennen.
Gott hat uns aufgefordert die unendlichen Beweise in den Himmeln und auf der Erde zu bedenken. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass nur diejenigen, die auf die Stimme ihres Gewissens hören, diese manifesten Beweise sehen werden und deren Bedeutung im Zusammenhang mit Gott verdeutlichen können:
Sehen sie denn nicht zum Himmel über sich empor: Wie Wir ihn erbauten und ausschmückten und dass er keine Risse hat? Und die Erde, Wir breiteten sie aus und setzten fest gegründete (Berge) darauf und ließen auf ihr (Pflanzen) von jeglicher schönen Art wachsen, Zur Einsicht und Ermahnung für jeden sich reumütig bekehrenden Diener. (Quran, 50:6-8)
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Vögel erzeugen verschiedene Gesichtsausdrücke durch Schnabelbewegungen, oder durch die Anordnung ihrer Federn am Schnabel, am Kinn oder auf dem Kopf. Bei einigen Spezies können sich die Augenfedern auch separat bewegen. Viele Spezies zeigen dies durch das Öffnen des Schnabels. Zum Beispiel öffnet der gelbbraune Froschmaul seinen Schnabel, um eine große, hellgrüne Mundhöhle zu zeigen, die die Größe des Schnabels unterstützt und seine Erscheinung furchteinflößender macht. Andere Spezies öffnen ihren Schnabel als eine Art der Bedrohung, normalerweise lautlos, aber manchmal mit einem Hissen oder lautem Atmen, um den Eindruck zu verstärken.25
Vögel kommunizieren auch durch Gerüche, obwohl ihr Geruchssinn nicht gut ausgeprägt ist, da ihre Kommunikation stark auf Töne und Sicht ausgelegt ist. Aber bei schlechten Sichtverhältnissen, bei Nacht oder Nebel, sind Laute vorteilhaft, und ist auch die ideale Methode über lange Strecken zu kommunizieren. Wenn die Bedingungen gut sind, kann man Vogelgezwitscher Kilometer weit hören.
Wie wir am Beispiel von Alex, dem afrikanischen Graupapagei, gesehen haben, besitzen Vögel konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten. Unter bestimmten Umständen zeigen sie ihre Talente gleich denen von Kindern im Grundschulalter, erlernen Wortsequenzen und andere menschliche Kommunikation durch soziale Interaktion. Untereinander spielen sie Wortspiele und in Gesellschaft von Menschen stimmen sie ins Gespräch mit ein, um neue Abwandlungen von bestehenden Sprachsequenzen zu bilden. Gott, der Schöpfer von Allem auf der Erde und in den Himmeln, schenkt ihnen die Talente und Charakteristiken, die sie voneinander absetzt. Dementsprechend sollte unser Lob für die erhabene Schönheit unserer Umwelt an Gott gehen.
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Die Hauptfunktionen dieser Rufe sind unten aufgelistet:
- um eine Vogelspezies zu erkennen
- um das Geschlecht des Vogels zu bestimmen
- um den Ort zu erkennen
- um sein Territorium zu markieren und zu verteidigen
- um eine Futterquelle zu erklären
- um Jungvögeln ihre Eltern erkennen zu lassen
- um den Schwarm zusammenzuhalten
- um vor Feinden zu warnen
- um den Feind zu imitieren
- um zu werben
- um das Wechseln der Verantwortlichkeit beim Nestbau oder dem Füttern anzuzeigen
- um Lieder zu übern und zu perfektionieren
Männliche und weibliche Singvögel haben unterschiedliche Gehirnstrukturen, besonders in Bereichen, die der Lauterzeugung dienen. Bei vielen Singvogelspezies kann das Männchen singen, aber das Weibchen nicht. Das Männchen benutzt „Lieder“, um den Partner zu rufen oder einen Baum, Pol, oder ein Elektrokabel als ein Platz zum sitzen zu bestimmen. Jede Spezies sing ein Lied mit eigenem Charakter, aber einige Lieder von Spezies deuten auf das Alter, Geschlecht, bestimmte Jahreszeit und geografische Orte hin – geeignet für die Umgebung in der sie leben. Zum Beispiel nutzen Vögel, die auf Wiesen leben „Lieder des Fluges“. Ähnlich haben einige, die in den Dichten des Regenwaldes oder den Schilfen leben laute Stimmen, um die schlechte Sicht wettzumachen.
Wissend, welches Lied man in welcher Umgebung singen muss, und die Bedeutung und der Grund eines jeden Liedes, sind nicht etwas, was ein einzelner Vogel sich selber beigebracht haben kann. Das Verhalten deutet auf solch ein Wissen und Voraussicht einer Kreatur hin, die keinen Verstand oder Urteilsvermögen besitzt, außer in den Lebewesen, die von Gott inspiriert wurden. Er erschafft jede Kreatur mit den notwendigen Charakteristiken und haucht ihnen bewusstes Verhalten ein.
Es ist nicht einfach zu erkennen, aus welcher Richtung ein Warnlaut herkommt. Normalerweise braucht man zwei Ohren um ein Geräusch zu hören und zu erkennen, woher es kommt. Dank ihres ausgezeichneten Gehörs können Vögel wichtige Elemente einer Liednachricht auswerten und verifizieren, so etwa die Intensität und das Zeitintervall. Somit entschlüsseln sie den „Code“ der Nachricht und identifizieren den Sendeort. Das Intervall zwischen dem Erreichen des Lautes an einem Ohr und dann dem anderen zu erkennen ist effektiver bei Niedrigfrequenzen. Bei höheren Frequenzen verringert sich die Wellenlänge des Lautes, und es wird schwerer die Quelle zu identifizieren. Andererseits gibt es eine Lautfrequenz, dessen Quelle anhand des Zeitunterschieds zwischen dem Erreichen beider Ohren unmöglich zu erkennen ist. Nutzt ein Vogel diese Frequenz als Alarmfrequenz, dann versucht er natürlich sich selber auch vor dem Feind zu schützen. (Lesley J. Rogers & Gisela Kaplan, Songs, Roars and Rituals, Communication In Birds, Mammals and Other Animals, USA, 2000, pages 93-94) Dieses erhabene Talent, welches Gott den Vögeln eingehaucht hat, ist eines der Wunder der Schöpfung. |
Ist Der, Welcher die Himmel und die Erde erschuf, etwa nicht imstande, Ihresgleichen zu erschaffen? Aber ja, Er ist doch der allwissende Schöpfer. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, dass Er zu ihm spricht: "Sei!", und es ist.
(Quran, 36:81-82)